Dirt Days Habach 2011
13.04.2011
Rauh, beinhart und legendär! Ein Enduro Rennen der Superlative zum Saisonauftakt in der bayrischen Heimat.

Was für die Österreicher der Erzberg, die Italiener das Hell’s Gate und für die Schweden das Gotland Grand National, sind für die Bayern die Habacher Dirt Days des AMC Penzberg- so der Pressetext der rührigen Bayern!
Bei Kaiserwetter im Voralpenland wurde am Samstag der legendäre Kanonenschuss zum le Mans Start für das 2 Stunden Rennen abgefeuert. Schallte schon aus den Lautsprechern vom Veranstalter: "2 Stunden lang mit dem Messer zwischen den Zähnen um die Siegerplätze kämpfen wird…"
Nicht nur die sommerlichen Temperaturen- dieser April ist durchschnittlich 5°C wärmer- machte den Fahrern zu schaffen, auch die Streckenführung sollte heuer überraschen: zu einer sehr gut präparierten Strecke mit einigen Hindernissen wurde zum ersten Mal gegen den Uhrzeigersinn gefahren.
Nicht nur gefühlt waren es ein paar Turns mehr und ein paar Geraden weniger. Auch in den Rundenzeiten spiegelte sich dieses Gefühl wieder. So wurde am Ende weniger Runden gefahren und die Topgeschwindigkeit lag bei z.T. 10 km/h weniger.
Dies hat der Veranstalter wohlweislich so ausgerichtet, damit das Verletzungsrisiko gering bleibt. Die gesamte Veranstaltung ist Qualitativ besser und lt. Veranstalter mit einer verletzten Schulter und ein paar Blessuren abgeschlossen worden. Für die Anzahl an Fahrern- alle Klassen waren voll gebucht- und die Anzahl der Rennen ein respektables Ergebnis.
Die 2 Stunden Einzelrennen in den Klassen (Youngster, Master, Senioren, Oldies) am Samstag waren bei den vorherrschenden Temperaturen und der neu geführten Strecke eine Herausforderung für die Kondition eines jeden Fahrers.
Am Sonntag konnten sich die Fahrer im Team 3 Stunden lang ihre persönlichen Bestzeiten in den Track brennen, bevor es für die Besten aus allen Klassen zum Highlight- den Master of Dirt - ging.
Hier starten vom Startgatter jeweils die 8 Besten der Einzelrennen im KO- Verfahren.
Hier die diesjährigen tapfersten Kämpfer:
Master of Dirt
1. Stefan Hau Lenggries
2. Gerhard Forster Bad Endorf
3. Philip Schneider






























