Neue Einblicke in die Ökotherapie
03.07.2010
Der neueste Trend in Kalifornien seit dem Film Avatar soll sein: "Ökotherapie". Statt auf die Couch werden die Patienten von ihren Psychotherapeuten in die Natur geschickt - Aufenthalt im Grünen statt Medikamente.
Der Gedanke der Ökopsychologen ist, das "angeblich gestörte Verhältnis des Menschen zur Natur wieder in Einklang bringen". Schließlich wäre dem Mensch eine Verbundenheit zu allem Lebendigen angeboren und im Grünen würde es Menschen oft leichter fallen, ihre Sorgen und Gedanken zu artikulieren. Dann folgen solche Sätze wie "Naturerleben fördert die Psyche" und "Zu wenig Natur schadet dem Menschen".
Tatsächlich werden zu diesem Thema alle möglichen Studien erstellt, Forscherteams untersuchen Zusammenhänge zwischen Gesundheit und der Nähe zur Natur. Dabei haben sie herausgefunden, dass nicht nur die psychische Erholung eine Rolle spielt, sondern auch -wer hätte das gedacht- die BEWEGUNG an der frischen Luft. "Naturdefizitstörung" ist sogar ein Krankheitsbild mit Symptomen wie Depressionen, Übergewicht, Konzentrationsschwierigkeiten.Der Ökotherapeut und Psychologe Thomas Doherty aus den USA geht noch einen Schritt weiter: positive Naturerfahrung soll dazu führen, dass wir uns auch umweltbewusster verhalten - und das wiederum sei entscheidend, wenn die Menschheit die ökologische Krise meistern will.
Für Robin Mud ist das nichts Neues - wir plädieren schon immer für Achtsamkeit mit und in der Natur, denn sie ist nicht nur DEIN, sondern UNSER ALLER Lebensraum.





