Enduro fahren in Rumänien - Karparten
Die neue Woche beginnt mit neuen Ideen und neuer Kraft. Die Nacht hat Gewitter mit kräftigen Schauern gebracht. Reim Dich oder ich fress Dich.
Der heutige Tag steht unter einem guten strahlenden heissem Stern. Solange es noch morgens nicht so heiss ist geht es über das grosse Tal in die gegenüberliegende Bergseite. Die Waldwege sind durch den Regen sehr aufgeweicht, die Bäche haben sich gefüllt.
Ein Bachbett ist nun unser Weggefährte in die Höhe. Wir schwimmen gegen den Strom um auf einer wunderschönen blühenden Waldwiese Rast zu machen. Über Tre Cruci fahren wir bei Brebu Mou am Stausee vorbei und stechen einen steilen Waldpfad in Richtung Süden.



Eine breite Schotterautobahn führt uns nun in ausblickreichem Bogen zurück an die E 70. Die Jungs sind nicht tot zu bekommen. Also überqueren wir die grosse Balkanverbindungsstrasse und fahren über Canicea vorbei an unserem Pfeiffenkünstler auf den nächsten Bergkam. Der nächtliche Dampf hat sich nun aufgelöst- der Höhenzug bietet uns einen gigantischen Rundumblick. Ein Kaffe bei Wittmanns Hütte bringt uns wieder neue Kraft.
Die folgende Bachbetttour braucht die letzten Reserven wieder auf.
Trotz des Fahrspasses in dem Bachbett, siegt die Vernunft und wir entscheiden uns die letzten Kilometer mit einem Tankstopp nach einer 170km Tour auf der Strasse zu beenden. Die Tour war lang und hart- unser Pensiongevatter belohnt uns mit frisch Gegrilltem mit kaltem Bier- der Abend wird mit einem Fussball Weltmeisterspiel und für jedes Tor einen Belohnungs- Tsuica beendet- das Bett ruft.







